Vorsorge statt Schädlingsbekämpfung

Schädlingsbekämpfung muss sein, da hilft keine Diskussion. Im privaten Bereich kann man jedoch einiges tun, um die Schädlinge überhaupt erst gar nicht anzulocken, oder ihnen sogar ideale Bedingungen zu schaffen, dass sie sich dauerhaft einnisten. Die richtige Vorratshaltung und die entsprechende Mengen- und Lagerungskontrolle ist der erste und wichtigste Schritt, wenn man keine Schädlinge, wie etwa Lebensmittelmotten in seiner Vorratskammer oder den Schränken in der Küche haben will.

Auch das Kaufen unnötig großer Vorräte muss vermieden werden, wenn man nicht das Risiko tragen will, irgendwann Schädlingsbekämpfung mit chemischen Mitteln betreiben zu müssen. Viel zu schnell ist es passiert, dass man sich mit Lebensmitteln, die man einkauft, Schädlinge ins Haus holt, die sich in einem riesigen Vorratslager natürlich wie im Schlaraffenland fühlen und sich dementsprechend rasend vermehren.

Sauberkeit ist ebenfalls eine Grundlage, durch die man ein Leben lang von der Schädlingsbekämpfung verschont bleiben kann. Schaben vor allem halten sich nur in unsauberen Bedingungen - aber sind sie erst einmal im Haus oder in der Küche, wird man sie kaum ohne professionelle Hilfe wieder los. Auch Fliegen, wie die Obstfliege, die, wie auch die Küchenschabe, ein Krankheitsüberträger ist, sollten, sobald ihr Auftauchen bemerkt wird, bekämpft werden.

Gründliche Sauberkeit und vor allem eine strikte Müllentsorgung helfen, Schädlingsbekämpfung erst gar nicht zum Thema werden zu lassen. Wenn man seinen Kompost, aber auch den anderen Müll, regelmäßig und schnellstmöglich aus der Wohnung schafft, und der korrekten Entsorgung zuführt, sowie regelmäßig lüftet und auch gegen einzelne Schädlinge sofort angeht, kann man davon ausgehen, dass man nur sehr selten mit dem Thema der massiven Schädlingsbekämpfung konfrontiert wird.


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